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Bericht Asylcafé vom 25. Juli 2017

Zurück vom Asylcafé: Volles Haus, langer Abend. Betreut und beraten haben wir heute unbegleitete Minderjährige mit ihren (Heim-) BetreuerInnen, junge Familien und Menschen aus den Ländern Afghanistan, Gambia, Georgien, Indien, Nigeria, Mazedonien und Venezuela.

Ein junger Mann, der offensichtlich politisch verfolgt ist, hat eine Ablehnung seines Asylantrages erhalten. Wir erklären das Verfahren und schreiben eine Klage.
Ein junger Mann, der hier schon länger arbeitet und mit einer Deutschen verheiratet ist, hat Probleme mit der Ausländerbehörde. Wir besprechen das weitere Vorgehen und vereinbaren einen neuen Termin.
Ein junger Mann hat eine Ablehnung vom Bundesamt erhalten und benötigt Hilfe zu einem weiteren Verfahren. Wir verweisen an eine Fachkanzlei und vereinbaren einen neuen Termin.
Eine Familie, die wir schon länger betreuen, benötigt weitere Hilfe. Wir werden uns mit ihrem Anwalt in Verbindung setzen und haben für den schwer traumatisierten Ehemann einen Therapieplatz besorgt.
Ein von uns ebenfalls schon länger betreuter unbegleiteter Minderjähriger hat nun einen Ausbildungsplatz gefunden. Er berichtet uns.
Ein unbegleiteter Minderjähriger mit seiner Pflegemutter. Er wurde aus Mannheim verteilt, hat aber jetzt hier einen Ausbildungsplatz und möchte deshalb zurück. Wir besprechen die Details.
Ein unbegleiteter Minderjähriger hat eine Ablehnung erhalten. Wir erklären, wie es weitergeht, besprechen seine Ausbildung und schreiben eine Klage.
Eine Familie befindet sich im Klageverfahren und hat einen Anwalt in Hamburg. Wir werden uns mit der Kanzlei in Verbindung setzen.
Eine unbegleitete Minderjährige hat Fragen zum Studium. Wir werden Details klären und vereinbaren einen neuen Termin.
Eine Betreuerin mit einer Familie. Wir besprechen ihr Verfahren. Möglicherweise kommt hier auch eine Rückkehrberatung infrage. Wir vereinbaren einen neuen Termin.
Eine junge Frau, deren Mutter in Deutschland lebt und bereits eine Anwältin hat, erkundigt sich nach weiteren Möglichkeiten, um in Deutschland bleiben zu können.
Ein Heimbetreuer und eine Dolmetscherin mit einem unbegleiteten Minderjährigen. Wir bereiten auf die Anhörung vor.
Ein unbegleiteter Minderjähriger, für den wir einen Antrag zur erneuten Aufnahme in die Jugendhilfe gestellt haben, berichtet uns. Wir vereinbaren einen neuen Termin.

Wie immer besprechen wir zum Abschluss Details der einzelnen Beratungsfälle und die daraus resultierende Aufgabenteilung für die kommenden Tage.
Unser nächster Beratungstermin ist Dienstag, 08. August 2017, ab 20 Uhr.