Bericht Asylcafé vom 30. Oktober 2018

Zurück vom Asylcafé: Betreut und beraten haben wir heute (ehemalige) unbegleitete Minderjährige mit ihren (Heim-) Betreuer*innen, junge Familien und Menschen aus den Ländern Afghanistan, Algerien, Gambia und Syrien.

Eine ehrenamtliche Betreuerin mit einem jungen Mann. Er hatte in seinem Herkunftsland bereits ein Studium begonnen und möchte eine Ausbildung in Deutschland beginnen. Zurzeit gibt es aber Probleme mit seinem Aufenthalt, da er sich im Dublin-Verfahren befindet. Er wird bereits anwaltlich betreut, leider waren aber die Verfahrensunterlagen unvollständig. Wir beraten zur Ausbildung, Studium und Möglichkeiten in seinem Verfahren.
Ein ehemaliger unbegleiteter Minderjähriger. Wir besprechen mit ihm familiäre und berufliche Probleme.
Ein junger Mann möchte eine Ausbildung beginnen und hat bereits einen Vertrag mit dem zukünftigen Lehrbetrieb abgeschlossen. Wir besprechen mit ihm sein laufendes Asylverfahren und schreiben mit ihm zusammen einen Antrag auf Ausbildungsduldung.
Eine ehrenamtliche Betreuerin mit einem jungen Mann. Er befindet sich im Dublin-Verfahren. Leider wurde ihm die Ablehnung seines Asylantrages zu spät zugestellt. Wir sprechen über eine mögliche Ausbildung und Sprachkurse. Ferner empfehlen wir ihm nach Prüfung seiner Unterlagen eine Fach-Kanzlei.
Ein junger Mann, den wir schon länger betreuen. Heute besprechen wir verschiedene Verträge zu seiner anstehenden Ausbildung, die er unterschreiben muss.

Im Team besprechen wir – wie immer – zum Abschluss Details der einzelnen Beratungsfälle und die daraus resultierende Aufgabenteilung für die kommenden Tage.

Unser nächster offener Beratungstermin ist Dienstag, 13. November 2018, ab 20 Uhr.
Unser Telefondienst ist immer Mo-Fr von 15-18 Uhr (außer feiertags) unter 0621-1564157 erreichbar.