Bericht Asylcafé vom 23. Januar 2018

Zurück vom Asylcafé: Volles Haus, langer Abend. Betreut und beraten haben wir heute unbegleitete Minderjährige mit ihren (Heim-) Betreuer*innen, junge Familien und Menschen aus den Ländern Afghanistan, Algerien, Gambia, Irak, Kamerun, Mazedonien, Nigeria, Pakistan, Serbien, Somalia, Syrien, Togo und Tunesien.

Ein junger Ehemann, dessen Familie in einem anderen europäischen Staat lebt. Er hat die Staatsbürgerschaft eines Landes, in dem er nie gelebt hat und ganz woanders geboren wurde. Praktisch kann er nirgendwo hin. Ein komplizierter Fall. Wir besprechen mit ihm seine Geschichte und versuchen wesentliche Dinge herauszuarbeiten und zu klären.
Ein junger Mann hat eine Ablehnung seines Asylantrages erhalten. Wir klären mit ihm das weitere Vorgehen.
Ein junger Mann soll nach Italien zurück. Wir klären, was zu tun ist.
Ein weiterer junger Mann soll innerhalb Europas zurückgeschoben werden. Auch hier besprechen und prüfen wir den weiteren Verlauf.
Ein junger Mann, der inzwischen eine Ausbildung zum Krankenpfleger macht. Er sucht dringend eine Wohnung in Mannheim. Wir geben ihm Tipps.
Eine junge Frau, deren Mutter bereits seit zwei Jahren in Deutschland lebt. Es geht um soziale Hilfestellung. Wir bleiben in Kontakt.
Eine weitere junge Frau, deren Asylantrag noch läuft. Hat Fragen zu ihrem Verfahren.
Eine junge Familie befindet sich im Dublin-Verfahren. Auch hier geht es um Fragen zum Verfahren.
Ein Heimbetreuer mit einem unbegleiteten Minderjährigen. Wir klären Fragen zum Asylverfahren und zur Ausbildungsduldung.
Eine ehrenamtliche Betreuerin mit einer Familie. Die Familie hat eine Ablehnung ihres Asylantrages erhalten. Eine Klage wurde bereits eingereicht. Wir besprechen die Klagebegründung und verweisen an eine Fachkanzlei.
Ein junges Paar, der Mann ist bereits berufstätig. Wir besprechen Details zur anstehenden Heirat.
Ein junges Ehepaar hat einen Termin zur Vaterschaftsanerkennung. Da es sprachliche Probleme gibt, werden wir sie begleiten.
Eine junge Frau mit Baby, die bereits anwaltlich vertreten wird. Ihre Aufenthaltserlaubnis läuft. Wir beraten sie zu verschiedenen Themen.
Eine junge Frau, die traumatische Erlebnisse hinter sich hat, beraten und betreuen wir und empfehlen eine Fachkanzlei.
Eine Familie, die wir schon länger betreuen. Heute gibt es Fragen zur Schule und zu Arztterminen zu klären.
Ein junger Mann hat eine Klage zu seiner Ablehnung eingereicht. Er benötigt weitere Auskünfte zu seinem Verfahren.
Eine Familie, die bereits anwaltlich betreut wird. Ihr Asylantrag wurde abgelehnt. Die Frau hat erhebliche gesundheitliche Probleme. Wir klären, wie ein Gutachten erstellt werden kann.
Und ein erfreulicher Besuch eines jungen Mannes: Wir hatten ihn vor einiger Zeit betreut und für ihn unter anderem ein Transfer erreicht. Er wolle uns berichten, dass es ihm sehr gutgehe und sich für unsere Hilfe bedanken. Das hat uns heute besonders gefreut!

Im Team besprechen wir wie immer zum Abschluss Details der einzelnen Beratungsfälle und die daraus resultierende Aufgabenteilung für die kommenden Tage.

Unser nächster offener Beratungstermin ist Dienstag, 30. Januar 2018, ab 20 Uhr.
Unser Telefondienst ist immer Mo-Fr von 15-18 Uhr erreichbar.