Bericht Asylcafé vom 15. Januar 2019

Zurück vom Asylcafé: Heute wieder gemeinsam mit dem engagierten „juristischen Nachwuchs“ von Pro Bono. Betreut und beraten haben wir (ehemalige) unbegleitete Minderjährige mit ihren (Heim-) Betreuer*innen, junge Familien und Menschen aus den Ländern Afghanistan, Eritrea, Gambia, und Tunesien.

Ein binationales Ehepaar, das bereits in einem außereuropäischen Land verheiratet ist. Die Ehe muss jetzt in Deutschland anerkannt werden. Wir geben entsprechende Informationen für das hiesige Standesamt und vereinbaren einen neuen Termin.
Ein junger Mann hat eine Ablehnung seines Asylantrages erhalten. Wir erklären das Verfahren und verweisen auf eine Fach-Kanzlei.
Ein junger Mann benötigt Hilfe zu seinem Aufenthalt und zur Vaterschaftsanerkennung. Wir erklären das Procedere.
Ein junger Mann hat eine Ablehnung in seinem Asylverfahren erhalten. Er wird bereits anwaltlich vertreten. Wir geben Ratschläge.
Ein junger Mann, dessen Klageverfahren noch läuft und der bereits anwaltlich betreut wird. Es gibt ein Problem, da er in ein weiteres europäisches Land als Besucher eingereist ist. Bei der Rückkehr nach Deutschland hat er ein Schreiben der Grenzpolizei unterschrieben, dass er sein Asylverfahren in Deutschland zurücknimmt. Dem widersprechen aber seine Anhörung beim Bundesamt sowie das laufende Verfahren. Wir werden uns mit seiner Betreuerin vom Jugendamt in Verbindung setzen. Wir vereinbaren mit ihm einen neuen Termin.
Zwei junge Männer mit subsidären Flüchtlingsschutz. Sie haben allgemeine Fragen zu ihrem Aufenthalt in Deutschland: Wie finde ich eine Wohnung, was passiert nach drei Jahren Aufenthaltsrecht, wie funktioniert Familienzusammenführung, wo bekomme ich einen Deutschkurs. Wir geben Hilfestellung.
Ein junger Mann im betreuten Wohnen mit seiner Betreuerin. Wir besprechen einen anstehenden Termin bei der Ausländerbehörde.
Ein ehemaliger unbegleiteter Minderjähriger. Wir besprechen sein Asylverfahren.

Im Team besprechen wir – wie immer – zum Abschluss Details der einzelnen Beratungsfälle und die daraus resultierende Aufgabenteilung für die kommenden Tage.

Unser nächster offener Beratungstermin ist Dienstag, 22. Januar 2019, ab 20 Uhr.
Unser Telefondienst ist immer Mo-Fr von 15-18 Uhr (außer feiertags) unter 0621-1564157 erreichbar.