Bericht Asylcafé vom 09. Oktober 2018

Zurück vom Asylcafé: Betreut und beraten haben wir heute (ehemalige) unbegleitete Minderjährige mit ihren (Heim-) Betreuer*innen, junge Familien und Menschen aus den Ländern Afghanistan, Algerien, Bosnien-Herzegowina, Eritrea, Gambia, Guinea, Italien, Syrien und Tunesien.

Eine junge Frau mit ihrem Vater. Ihr Freund studiert in Deutschland. Wir erklären und besprechen Folgen einer Verpflichtungserklärung. Leider liegt uns die Erklärung nicht vor. Wir vereinbaren einen neuen Termin.
Ein junger Mann, der zurzeit eine Ausbildung absolviert. Seine Frau ist schwanger und hat deshalb ihre Arbeitsstelle verloren. Es gibt Befürchtungen zum weiteren Aufenthalt. Wir benötigen noch weitere Unterlagen und vereinbaren einen neuen Termin.
Ein Familienvater mit Aufenthaltsgestattung. Er und seine Familie leben seit drei Jahren in Deutschland und wurden nach Mannheim verteilt. Die derzeitige Unterbringung in einem Hotel ist ziemlich prekär. Wir besprechen die nächsten Schritte.
Eine junge Frau mit Dolmetscherin. Sie hat eine Aufenthaltsgestattung in einem anderen europäischen Land und möchte gerne in Deutschland bleiben. Wir klären ob und was möglich sein kann.
Eine junge Frau mit einer ehrenamtlichen Betreuerin und Dolmetscherin. Sie hat eine Ablehnung Ihres Asylantrages erhalten und wird bereits anwaltlich betreut. Der Anwalt hat bereits Klage eingereicht. Wir vereinbaren einen neuen Termin zur Vorbereitung der Klagebegründung.
Ein junger Mann, sein Asylantrag wurde abgelehnt, da wohl Fristen von seinem Anwalt nicht eingehalten wurden. Wir besprechen die nächsten Schritte.
Ein ehemaliger unbegleiteter Minderjähriger hat Probleme mit der Ausländerbehörde, da er sich schlecht behandelt fühlt. Wir besprechen mit ihm weitere Schritte.
Mit einem jungen Mann, der zurzeit eine Ausbildung macht, besprechen wir Fragen zur Ausbildung und zu seinem Asylverfahren.
Ein junger Mann, der im Umkreis von Mannheim lebt, muss mit drei Personen in einem Container leben. Wir vermitteln ihm Adressen von Institutionen, an die er sich wenden kann.
Ein junger Mann, den wir schon länger betreuen. Wir besprechen seinen anstehenden Krankenhausaufenthalt und seine Ausbildung.
Ein junger Mann hat einen Ausbildungsplatz. Seine Duldung wurde trotzdem abgelehnt, weil er sich noch in der Erstaufnahme befindet. Ein Antrag auf Transfer wurde bereits gestellt. Wir werden uns mit seinem Anwalt in Verbindung setzen.
Ein junger Mann hat Fragen zu seinem Transfer nach Süddeutschland.
Ein ehemaliger unbegleiteter Minderjähriger mit seiner ehemaligen Heim-Betreuerin. Es steht ein Termin beim Jugendamt an. Er befindet sich in Ausbildung. Es gibt Probleme mit sehr weiten Pendlerwegen zwischen Ausbildungsplatz, Schule und Unterkunft, da eine Gemeinde einem Umzug nicht zustimmen will. Wir geben Tipps und Ratschläge.

Im Team besprechen wir – wie immer – zum Abschluss Details der einzelnen Beratungsfälle und die daraus resultierende Aufgabenteilung für die kommenden Tage.

Unser nächster offener Beratungstermin ist Dienstag, 16. Oktober 2018, ab 20 Uhr.
Unser Telefondienst ist immer Mo-Fr von 15-18 Uhr (außer feiertags) unter 0621-1564157 erreichbar.